WordPress Theme – was ist das?

Februar 2021

Wordpress Theme - Was ist das?

[toc]Bei Webseiten entscheidet neben dem Inhalt und der Usability auch das Aussehen über die Verweildauer der Nutzer. Bei WordPress definiert sich diese Optik über das Theme. Passionierte WordPress-Nutzer wissen, wovon die Rede ist. Neulingen, die ihre eigene Webseite aufbauen wollen, ist der Begriff meist nicht vertraut. Was ist also ein WordPress Theme?

Was ist ein WordPress Theme?

Das Content-Management-System (CMS) WordPress ermöglicht den inhaltlichen sowie designtechnischen Aufbau einer Webseite. Dabei werden diese beiden Ebenen bewusst getrennt. Das Theme ist das, was die Besucher einer Seite aufrufen, sehen und bedienen. Der Grund, warum hier eine Trennung von Oberflächendesign und Kernprogrammierung vorgenommen wurde, ist, dass so individuelle Anpassungen vorgenommen werden können, ohne dass man dabei Programmierkenntnisse benötigt. So kann man verschiedene Oberflächen designen, dabei aber immer die gleiche Programmierstruktur im Hintergrund verwenden. Die Trennung von WordPress Theme und Programmkern ist aber nichts Statisches. WordPress verkörpert ebenso einen flexiblen Ansatz, sodass verschiedene Funktionen auch direkt in ein Theme programmiert werden können.

Woraus besteht ein WordPress Theme?

Aufgebaut werden die meisten Themes für WordPress-Webseiten durch PHP-Funktionen, CSS-Dateien und HTML-Codes. PHP ist eine Skriptsprache, die unter anderem für die Erstellung dynamischer Webseiten verwendet wird. Mit CSS werden sozusagen allgemeingültige Formatvorlagen im Internet beschrieben. HTML bezeichnet eine Funktionssprache im Internet, die Daten gliedert und formatiert, sodass sie maschinenlesbar werden. Programmierer und Entwickler bauen Grund-Themes, die all diese Elemente bereits ausformuliert enthalten. Dies macht das Verwirklichen vieler individueller Themes einfacher. Die Themes können über den Editor des CMS bearbeitet werden.

Kostenpflichtige und kostenlose WordPress Themes

Um das WordPress-CMS nutzen zu können, muss man mindestens ein WordPress Theme installiert haben. Ob dieses kostenpflichtig oder kostenlos ist, spielt hier keine Rolle. Trotzdem sollte man sich der Frage stellte, welchen der beiden Wege man beschreiten will. Der Vorteil von kostenlosen Themes liegt klar auf der Hand – keine finanzielle Belastung. Diese Themes werden von Designern hergestellt. Anwender, die solche nutzen, sollten darauf achten, dass diese bestmöglich über das WordPress-Repository (WordPress-Verzeichnis) verfügbar sind. Die dort gelisteten Themes durchlaufen einen Qualitätssicherungsprozess, an dessen Ende die Freigabe durch einen verifizierten WordPress-Entwickler steht. Viele Drittanbieter stecken viel Arbeit in ein Theme. Daher sind diese überwiegend kostenpflichtig. Ausgezeichnet werden diese Themes meist durch Zusatzfunktionen, die bei den kostenlosen Artverwandten nicht anzutreffen sind.

Warum gibt es verschiedene Themes?

WordPress ist weltweit das beliebteste CMS. Eingeführt im Jahr 2003 basieren heutzutage (2020) 34 % aller Webseiten auf WordPress. Pro Tag werden 500 neue Webseiten mit diesem CMS erstellt. Der Erfolg von WordPress ist der Hauptgrund, warum man das Design von der Struktur getrennt hat. Würde dies nicht der Fall sein, würden alle WordPress-Seiten gleich aussehen. Da jeder Blogbetreiber, Online-Shop-Anbieter und jedes Unternehmen einen individuellen Internet-Auftritt möchte, dabei aber bestenfalls auf vertraute und bewährte Technik zurückgreifen will (auch wichtig für IT-Agenturen), gibt es die verschiedenen WordPress Themes. Und fast täglich kommen neue hinzu. Themes stehen auf für verschiedene Anforderungen. Blogs verlangen nach anderen Funktionen wie News-Seiten, Video-Seiten wieder nach anderen wie Chatseiten. Zudem ist die Oberflächengestaltung einer Webseite dem wechselnden Geschmack untergeordnet. Die Trennung von Theme und Datenbank ermöglicht eine oberflächliche Trend- und Zeitgeist-Anpassung, ohne die Datenbanken aufwendig neu machen zu müssen.

Designfreiheit dank WordPress Themes

Die Anzahl an WordPress Themes wächst mit jedem Tag. Da kann die Entscheidung, welches Theme man verwendet, schnell schwerfallen. Ein Rat – man sollte einfach loslegen. Das Gute an WordPress Themes ist, man kann sie in der Regel ohne Schwierigkeiten austauschen, ohne dabei Plugins oder Inhalte zu verlieren.

WordPress-Theme kurz erklärt

Kurz gesagt sind WordPress-Themes die Fassade einer Webseite. Ohne die Räume dahinter, also die Datenbanken, zu verändern, kann man das Frontend individuell anpassen.

Zurück

WordPress-Hosting

September 2020

Wordpress Hosting

WordPress ist weltweit bekannt und beliebt.

[toc] WordPress ist eine beliebte und weltweit bekannte Software zur Erstellung von Webseiten. Nur welche Wordpress-Hosting ist optimal? Und was wird gebraucht? Eine Website zu betreiben ist das Anliegen von Unternehmen, Organisationen und von unzähligen Privatpersonen weltweit. Auf einer eigenen Homepage lassen sich vielfältige Themen und Interessensgebiete der Öffentlichkeit nahe bringen. Das geschieht in Form von Blogseiten, Fotoberichten und mit vielen anderen Inhalten.

Der Mindeststandard des WordPress-Hosting

Speicher: Große Speicherkapazitäten eines Servers sind für die Veröffentlichung von modernen Homepages erforderlich. Seiten mit ausschließlich Textbeiträgen benötigen in der Regel wenig Speicherplatz. Webseiten, die hauptsächlich Bilder beinhalten, beanspruchen eine deutlich größere Speicherkapazität. Das kann zu Problemen in der Rechen- und Speicherperformance führen. Server: Das WordPress-Hosting fängt technische Herausforderungen mit einem leistungsstarken Server ab. Dabei werden die Datenströme auf etliche Seiten eines effizienten Servers verteilt. CMS: WordPress funktioniert wie ein Content Management System, kurz CMS. Es verwaltet die Erstellung und den Inhalt von Text-, Grafik-, Bild- und Videodaten. Programmiersprache PHP: Durch das Zusammenspiel der serverseitigen Webprogrammiersprache PHP und einer Datenbank werden dynamische Websites erzeugt. Neueste Version: Die bestmögliche Sicherheit, Performance und Kompatibilität mit den aktuellen Versionen gewährleisten regelmäßig durchgeführte Updates durch das WordPress Webhosting.

Die technische Basis des WordPress-Hosting

WordPress stellt keine übertriebenen Anforderungen an den Server des Betreibers. Einige Aspekte sollten bei der Auswahl des Anbieters dennoch berücksichtigt werden. Faktoren, die die technische Basis des WordPress-Hosting bilden, müssen erfüllt sein.

Webprogrammiersprache PHP

PHP - LOGO WordPress basiert auf der Webprogrammiersprache PHP. Das Webhosting muss die Webprogrammiersprache unterstützen. Die aktuelle Version der Software bildet die beste Basis für die optimale Erstellung der Website. Welche PHP-Version der Provider nutzt, wird meist in den Einstellungen angezeigt. Die aktuelle Version ist derzeit PHP 7.2. Ältere Versionen können Sicherheitsdefizite aufweisen und sollten auf den neuesten Stand gebracht werden.

PHP-Einstellung – Memory Limit

Grundlage für eine optimale Performance von WordPress sind die korrekten PHP-Einstellungen. Nicht zu unterschätzen ist dabei das Memory Limit. Es legt den im besten Fall optimalen Speicherverbrauch der PHP-Anwendungen fest. Das Memory Limit sollte auf jeden Fall in optimaler Höhe zur Verfügung stehen. Diverse PlugIns und Themes benötigen zur reibungslosen Funktion ausreichend Speicherkapazität. WordPress Hoster stellen standardmäßig ausreichende Speicherkapazitäten zur Verfügung.

Nutzung von Datenbanken

WordPress funktioniert als CMS. Zahlreiche Datenbanken im Hintergrund verwalten und organisieren die dynamischen Webinhalte. Der Hostanbieter bietet zur Nutzung von WordPress spezielle Datenbanken an. In der Regel werden die Datenbanken MySQL 8.x oder MariaDB 10.x verwendet. Die Anwendung der aktuellen Versionen schützt den Anwender vor Lecks in der Sicherheit.

Webserver

Webhosting-Anbieter setzen am häufigsten die Webserver Apache oder Nginx ein. Das sind Server mit einem breiten Funktionsspektrum. Für das Webhosting von WordPress sind sie optimal nutzbar.

HTTPS Verschlüsselung

Daten, die zwischen dem Server der Website und dem Endgerät des Nutzers übertragen werden, sind HTTPS verschlüsselt. Mit dieser Verschlüsselung wird ein hoher Sicherheitsstandard gewährleistet. Passwörter und andere sensible Daten schützt das sichere Protokoll.

Speicherkapazität

Die Software WordPress selbst benötigt beim Download nicht besonders viel Speicherplatz auf dem Server. PlugIns und Themes benötigen je nach Umfang entsprechend größere Speicherkapazitäten. Hinzu kommen die Gestaltungselemente einer Homepage. Grafiken, hochauflösende Bilder oder Videos verbrauchen schnell einige Gigabyte an Speicher. Eine zur Verfügung gestellte Speicherkapazität von 10 Gigabyte sollte für eine Homepage ausreichend sein. Vorteilhaft ist die Ausstattung des Webhosting-Servers mit SSD-Festplatten. Im Vergleich mit den üblichen HDD-Festplatten erlauben sie einen schnelleren und sicheren Zugriff.

Voraussetzungen für das Webhosting

Für das Hosting von Webseiten sind neben den technischen Anforderungen weitere Aspekte zu berücksichtigen. Voraussetzungen für bestmögliches Webhosting bieten der Standort des Servers, das Leistungspotenzial und die Verfügbarkeit sowie ein zuverlässiger professioneller Support.

Serverstandort

Der Standort des Servers ist der Ort des Rechenzentrums. Von hier aus ist der Webhosting -Anbieter mit dem WorldWideWeb verbunden. Der Standort des Webhostservers liegt günstigsten Falls in der Region der Besucher der Webseite. Die Wege der Datenübertragung sind damit kurz und schnell.

Leistung und Verfügbarkeit

Das Leistungspotenzial und die Verfügbarkeit sind Faktoren, die die überzeugenden Qualifikationen eines Webhosting-Anbieters aufzeigen. Der Server beim Hosting- Anbieter muss zuverlässig rund um die Uhr erreichbar sein. Eine Seite mit langer Ladezeit vergrault potenzielle Besucher. Eine Erreichbarkeitsgarantie von praktisch hundert Prozent sollte der Anbieter gewährleisten.

Zuverlässiger Support

In Situationen mit Problemen mit der Website kann von einem guten Support erwartet werden, dass er rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung steht. Der Webhosting-Anbieter liefert schnelle und kompetente Lösungen.

WordPress Managed Hosting

Neben zahlreichen Anbietern von Webhosting bietet WordPress Managed Hosting einen speziell für WordPress konfigurierten Server. Der Provider betreut ausschließlich Anwendungen rund um WordPress. Anfänger und Fortgeschrittene müssen sich um kein Update mehr selbst kümmern. Die Wartung des Servers und die Aktualisierung von PlugIns und Themes wird von professioneller Stelle gemanaget.

CMS kann jeder – WordPress kann mehr

WordPress ist eine vielseitige Software. Das Tool bietet zahlreiche Möglichkeiten. Es eignet sich unter anderem zur Erstellung einer Homepage zur Präsenz im Internet, zur Einrichtung von Online-Shops und zum Einrichten von Seiten für Blogger.

CMS-Funktion

WordPress leistet erfolgreichen Unternehmen weltweit als Content Management System, kurz CMS, gute Dienste. Das Tool ist flexibel anpassbar, fast jedes Projekt lässt sich realisieren. Das Verwalten und Pflegen der Internetpräsenz ist einfach durchzuführen.

BLOG-Funktion

Die Gestaltung eines professionellen Webblogs wird durch WordPress einfach. Eine große Anzahl von PlugIns und Themes machen die Realisierung komfortabel. Artikel können passwortgeschützt veröffentlicht werden. Mit der Aktivierung der Multi-Autoren-Funktion wird der Artikel mit anderen Interessierten geteilt.

Online-Shop-Funktion

Das Entwickeln eines Online-Shops bedeutet großen Aufwand und reichlich investierte Zeit. WordPress ist die ideale Plattform für E-Commerce. Mit zahlreichen Erweiterungen und PlugIns lässt sich die aufwendige Erstellung eines Online-Shops deutlich vereinfachen.

Brillante SEO-Ergebnisse

Die Performance von WordPress-Hosting zeigt brillante SEO-Ergebnisse. Die schnellen Ladezeiten werden von Suchmaschinen wie Google mit einem guten Ranking belohnt. Ein zuverlässiges und professionelles WordPress-Hosting ist der Garant für hervorragende Bewertungen im Ranking.

WordPress-Plugins fürs SEO

Mit speziellen SEO-PlugIns wird die Suchmaschinenoptimierung forciert. Das ist der Klassiker des SEO-PlugIns Yoast SEO. Für den Profi ist das PlugIn SEO-Framework empfehlenswert.

WordPress zum Hosting downloaden

In der Regel wird WordPress direkt mit der 1-Klick-Installation von der Seite des Webhosters heruntergeladen. Nach dem Definieren des Teilverzeichnisses startet automatisch der Download des Softwarepaketes. Im Vorfeld ist zu überprüfen, ob der Anbieter mit der neuesten Version arbeitet. Ansonsten muss nach der Installation ein Update erfolgen. Wer ganz sicher die absolut aktuelle WordPress-Version installieren möchte, geht auf die offizielle Seite von WordPress.org und lädt sich die Software hier herunter. Im zweiten Schritt wird die Installationsdatei über den FTP-Server des Webhost-Anbieters geladen. Die Installation wird dann über den Browser gestartet

Zurück

WordPress Woocommerce

September 2020

woocommerce

[toc]Wer einen Online-Shop ins Leben rufen möchte, kommt an dem populären Shop-System WooCommerce nicht vorbei. Es wird als PlugIn unter dem Content-Management-System WordPress installiert. Millionen von User betreiben einen Web-Shop mit dem kostenlosen E-Commerce-Shop-PlugIn. Die Einrichtung eines Online-Shops unter WordPress ist problemlos durchzuführen. Die Größe eines Shops ist nicht limitiert. Es kann eine beliebige Anzahl von Seiten erstellt werden. Unter den zahllosen Themes von WordPress finden sich beispielsweise die Themes „Twenty Nineteen“ und Storefront. Das sind fachmännisch designte Layoutvorlagen für einen professionellen Online-Shop. Zum Aufbau eines Internetshops ist das kundenorientierte Theme Storefront besonders geeignet. Es überzeugt durch die konsequente Ausrichtung auf E-Commerce.

Erfolgreich mit WooCommerce

WooCommerce bietet sowohl dem Anfänger als auch großen Unternehmen alle Tools, die für das erfolgreiche Betreiben eines Online-Shops erforderlich sind. Der Online-Auftritt von global agierenden Unternehmen ist in mehreren Sprachen realisierbar.

WordPress-Nutzer

WooCommerce ist für Agenturen, Freiberufler wie auch für semiprofessionelle Anwender und Einsteiger das perfekte Tool. Die Handhabung des WordPress-PlugIn ist unkompliziert. Es bildet die technische Grundlage für einen Online-Shop mit WooCommerce.

Anbieter von Waren oder Dienstleistungen

Waren oder Dienstleistungen können mit WooCommerce in großem oder kleinem Umfang verkauft werden. Die App ist flexibel einsetzbar. Die Angebotspalette kann breit aufgestellt werden.

Optimierung der Conversion-Rate

Es gibt zwar keine allgemeingültige Vorgehensweise zur Optimierung der Conversion. Werden aber einige Grundprinzipien eingehalten, kann die Conversion-Rate optimiert werden. Das heißt, mehr Besucher, mehr Verkäufe und mehr Umsatz werden generiert.

Welche Features bietet WooCommerce?

Das PlugIn enthält alle relevanten Funktionen, die für das Betreiben einer Online-Verkaufspräsenz unerlässlich sind. Die Verwaltung des Shops erfolgt für Posten wie Produktseiten, Produktkategorien, Warenkorb, Rechnungsstellung, Lieferbedingungen und Kasse.

Individuelle Anpassung durch PlugIns

Mit zahlreichen PlugIns ist der Shop erweiterbar. Darunter finden sich Premium sowie kostenlose PlugIns. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Shop-Plattform sind umfangreich. Der Online-Shop lässt sich ohne großen technischen Aufwand auf die individuellen Anforderungen des Betreibers anpassen.

Features zur Erweiterung

Nützliche Features sind PlugIns von Dienstleistern zur Abwicklung von Zahlungsmodalitäten wie die von Klarna, Amazon Pay, PayPal und Stripe. Viele weitere Features stehen zur Ergänzung zur Verfügung. Das macht das Online Shopping für Kunden unkompliziert. Ein Kauf ist ohne großen Aufwand schnell getätigt.

SEO – Suchmaschinenoptimierung

Für jedes Unternehmen und jede Branche ist es ein „Muss“, eine intelligente SEO zu betreiben. Die WordPress-Plattform bietet standardmäßig gute Voraussetzungen zur Suchmaschinenoptimierung. Der Marketingexperte optimiert die Standardleistung durch gezielte Marketingmaßnahmen nach den Anforderungen des Unternehmens. Die SEO eines WooCommerce-Online-Shops erfolgt mit speziellen Maßnahmen, sodass die Website in den Suchergebnissen der Suchmaschinen wie Google oder Bing weit vorne erscheint. Der höhere Rankingplatz wird von den Besuchern am häufigsten aufgerufen. Aussagekräftige Keywords, die Linkbildung und der Content bilden die Basis für eine erfolgversprechende SEO. Die Chance, im Ranking der Suchmaschinen auf den oberen Plätzen zu landen, wird dadurch deutlich erhöht.

Managed WordPress-Hosting

Wer WooCommerce selbst hostet, übernimmt eine große Verantwortung. Die Sicherheit der Website muss der Hoster gewährleisten. Das Risiko wird durch integrierte Sicherheitsfaktoren in WordPress zwar reduziert, liegen aber Sicherheitsverstöße vor, wird der Hoster zur Verantwortung gezogen. Hosting-Anbieter übernehmen den vollständigen Schutz der Daten ihrer Klientel. Hoster und Agenturen haben sich ausschließlich auf das Hosting von WordPress spezialisiert. Managed-Hosting hat den großen Vorteil, dass sich der Betreiber eines Online-Shops weder um regelmäßige Updates noch um Wartungsarbeiten an den Servern kümmern muss. Der Kunde profitiert von neuesten und leistungsstarken technischen Voraussetzungen mit schnellen Übertragungsgeschwindigkeiten. Verschlüsselte SSL-Verbindungen garantieren größtmögliche Sicherheit. Der Dienstleister bietet umfassenden Service für einen funktionierenden Online-Shop. Er ist bestrebt, die Bedürfnisse des Shop-Inhabers zu erfüllen.

Anpassung an mobile Endgeräte

Heute wird die Internetanbindung vorwiegend mit mobilen Endgeräte genutzt. WooCommerce ist darauf vorbereitet. Egal ob der User einen PC mit Desktopanzeige, Laptop, Tablet oder Smartphone nutzt, die Darstellung der Shop-Seite ist für jedes mobile Endgerät optimiert.

Einfache Installation

Eine schnelle und einfache Methode ist das automatische Installieren. In der Suchleiste der PlugIns ist das WooCommerce-PlugIn zu finden. Durch Anklicken des Install-Buttons wird der Installationsprozess aktiviert. Der Assistent führt durch die einzelnen Schritte. Grundlegende Informationen werden abgefragt. Die Plattform lässt sich individuell nach eigenen Anforderungen konfigurieren.

Vorteil der WooCommerce-Community

WordPress hat weltweit eine große WooCommerce-Community. Sie sorgt für Updates zur Sicherheit im Web, treibt die Weiterentwicklung voran und bietet eine schnelle, meist kostenfreie Unterstützung bei Problemen rund um die Software an. Davon profitieren auch WooCommerce-Shopbetreiber. Communitys sind in den sozialen Medien wie Facebook zu finden. Das WooCommerce-Forum ist unter wpde.org zu kontaktieren.

Rechtssicherheit mit PlugIns

Beim Betrieb von Online-Shops gelten strenge gesetzliche Regeln, die unbedingt beachtet werden müssen. Das betrifft die Datenschutzerklärung nach DSGVO, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Widerrufsbelehrung und vieles mehr. Spezielle PlugIns sichern den rechtskonformen Betrieb einer deutschen Shop-Seite ab. Das kostenlose PlugIn Germanized von Vendidero oder das Premium PlugIn GermanMarket von Market Press gewähren die erforderliche Rechtssicherheit der Website.

Zurück

WordPress 5.5 Version: „Eckstine“ bringt Lazy Loading und mehr

August 2020

Wordpress 5.5 Eckstine

[toc]Endlich ist es soweit. Das neue WordPress 5.5 mit dem Namen „Eckstine“ ist offiziell am Start. Welche Vorteile bringt WordPress 5.5 für dich und die Veröffentlichung deiner Website? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Artikel. Im Fokus der Neuerungen stehen drei wichtige Themenbereiche: Geschwindigkeit – Suche – Sicherheit. Außerdem gibt es unzählige Modifikationen im Block-Editor und selbstverständlich auch notwendige Korrekturen bekannter Fehlerquellen.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Ladevorgangs wird mit dem neuen Standard Lazy Loading optimiert. Das Herunterladen und Rendern von Inhalten, die zum Seitenaufbau im ersten Schritt nicht notwendig sind, startet erst dann, wenn die Bilddaten kurz vor dem Öffnen im Viewport stehen. Das Warten auf die vollständige erste Darstellung einer Seite mit vielen Bildern wird damit erheblich verkürzt. User von mobilen Geräten und Geräten mit kleinem Bildschirm profitieren von der verbesserten Ladezeit und des innovativen Handlings des Datenvolumens durch Lazy Loading. Bilddaten, die auf mobilen Endgeräten zur Anzeige nicht vorgesehen sind, werden auch nicht geladen. Das schont den Akku und erhöht die Bandbreite deines Gerätes.

Suche

Die Suche jeder Website ist essenziell für jede WordPress-Site. Die Zusammenarbeit mit Suchmaschinen ist in der aktuellen WordPress-Version verbessert. Deine Website wird zu einer XML-Sitemap generiert und WordPress 5.5 veröffentlicht diese automatisch. Damit wird die Indexierung in den Suchmaschinen forciert und besser aufgenommen. Die Inhalte deiner Site werden mit der neuen Version sofort und ohne Anwendung zusätzlicher Plugins erfasst und gefunden. Die Zahl der Klicks deiner Website wird sich erhöhen, da sie schneller gefunden wird. Du kannst auf Kontakte unmittelbar reagieren und Feedback geben. So generierst du potenzielle Kunden in kürzerer Zeit. Der Weg zu einem erfolgreichen Geschäftsleben ist geebnet.

Sicherheit

Automatische Updates für Plugins und Themes

Das Arbeiten mit WordPress 5.5 ist durch die Einführung von automatisch laufenden Updates der Plugins und Themes leichter und sicherer geworden. Aus Gründen der Sicherheit solltest du deine Apps regelmäßig auf den immer aktuellsten Stand bringen. Der Vorteil von automatischen Updates liegt in der zeitnahen Aktualisierung. Sicherheitslücken können auf diese Weise erst gar nicht entstehen. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit die automatische Aktivierung auszuschalten. Es liegt dann in deinem Ermessen, ob du die Plugins oder Themes auf den neuesten Stand bringen möchtest oder nicht. Der Nachteil der automatischen Aktivierung ist, dass eine fehlerlose Aktualisierung nicht immer gewährleistet ist. Das kann zu Fehlern in deiner Website führen. Die Funktion für automatische Updates solltest du nur bei Plugins und Themes von bekannten seriösen Anbietern in Kraft setzen.

Mit ZIP-Dateien Updates manuell hochladen

Mit WordPress 5.5 ist das manuelle Hochladen von Updates ziemlich einfach. Du benötigst für die vorgesehene Aktualisierung des Plugins nur die entsprechende ZIP-Datei. Du lädst das ZIP-File hoch, öffnest es und das System ersetzt die alte Version deines Plugins durch die aktuelle.

Neuerungen des Block-Editors

Der neu gestaltete Block-Editor hat den Namen Gutenberg-Blockeditor erhalten. Der Schwerpunkt des aktualisierten Block-Editors sind seine zahlreichen Blöcke und das übersichtliche Block-Verzeichnis. Damit ist der Zugriff auf die wachsende Anzahl der einzelnen Blockkomponenten direkt aus dem Editor heraus möglich. Die einzelnen Blockkomponenten haben eine eigene Funktion innerhalb des Inhalts. Das beinhaltet unter anderem Bilder, Videos, Listen, Überschriften und Absätze. WordPress beschreibt die Standardblöcke verständlich und ausführlich.

Neues optimiertes Blockverzeichnis

Im Editor ist das Block-Verzeichnis direkt zu öffnen. Den Block, den du gerade brauchst, findest du nun einfacher und schneller. Klicke oben links auf das Icon mit dem Pluszeichen. Es öffnet sich ein übersichtliches Menü mit allen verfügbaren Blöcken.

Arbeiten mit Block-Vorlagen

Du kannst mit dem neuen WordPress 5.5 den Block-Editor gezielter einsetzen. Wichtige Neuerungen erleichtern dir die Arbeit. Im Block-Editor stehen häufig verwendete vorkonfigurierte Blöcke zur Verfügung. Sie können sofort verwendet werden. Du erstellst damit in kurzer Zeit ein durchgängiges Seitenlayout einer Website in einem überzeugenden Design.

Verbesserte Block-Suche

Die Suche im Blockverzeichnis wird einfacher. Fehlen wichtige Blöcke, so hast du nun die Möglichkeit, diese schnell zu suchen. Nach der Eingabe des Suchbegriffes werden entsprechende Plugins vorgeschlagen, wenn das Blockverzeichnis das gesuchte Plugin enthält.

Aktualisierter Bildeditor

Lade die Originaldatei im Editor hoch und bearbeite diese direkt nach deinen Vorstellungen. Die Speicherung des bearbeiteten Bildes erfolgt in der Mediathek. Wichtig ist, die Originaldatei bleibt erhalten, sie geht dabei nicht verloren.

Übersichtliche Blockbewegung und -navigation

Die Navigation der Blöcke wurde bei WordPress 5.5 vereinfacht. Anfänger kommen damit besser zurecht als bei den Vorgängerversionen. Die Auswahl, das Verschieben oder Einordnen eines untergeordneten Blocks in einen übergeordneten Block ist in der Version 5.5 verständlicher. Die Vorgehensweise ist einfach. Ziehe einfach am „Griff“ des Blocks und bewege den Block an die passende Stelle.

Modifizieren der Barrierefreiheit

Die aktuelle Version von WordPress 5.5 modifiziert das barrierefreie Veröffentlichen von Websites. Es gibt in der neuen Version zahlreiche Modifikationen, die den Block-Editor auf den neuesten Stand bringen. Ein ausführliches Blockverzeichnis lässt dich den gewünschten Block leicht finden. Mithilfe von diversen Blockmustern ist das Erstellen von Seiten mit umfangreichen Gestaltungselementen aus Text, Bild, Grafik und Medien vereinfacht. Die Inline-Bearbeitung von Seiten ist durch Drag & Drop vereinfacht. Inhalte und Seiten lassen sich so bequem bearbeiten, drehen und zoomen – die Änderungen kannst du sofort im Bildblock vornehmen. Das Einfügen von Blöcken und Inhalten von anderen Anbietern ist in einem dafür speziell vorgesehenen Blockverzeichnis realisierbar. Du kannst die Darstellung deiner Inhalte so betrachten, wie sie auf den unterschiedlich großen Displays real dargestellt werden. Die Vorgehensweise zur Veröffentlichung deiner Seiten ist jetzt deutlich einfacher. Das sind nur einige der wichtigeren Neuerungen der aktuellen Version. Beim Arbeiten mit WordPress 5.5 wirst du zahlreiche weitere neue Funktionen entdecken, die dir das Erstellen von Websites vereinfachen.

Änderungen in WordPress 5.5 für Entwickler

WordPress 5.5 weist etliche Aktualisierungen für Entwickler auf - einige beschreiben wir hier. Als Entwickler kannst du mit Filtern und Hooks die neuen Funktionen anpassen. Benutzerdefinierte Taxonomien können Entwickler mit Standardbegriffen definieren. Automatische Aktualisierungen können gesteuert werden. Herzu werden bestimmte Plugins oder Designs selektiv blockiert oder aktiviert beziehungsweise deaktiviert. Es wird bei Themes, die „get_custom_logo()“ oder „the_custom_logo()“ verwendet. Bei der Anzeige der Homepage wird demnach kein weiterer Link integriert. Den Benutzern der Dash-Icon-Bibliothek stehen 65 weitere Symbole zur Verfügung. Entwickler, die jQuery verwenden sollten wissen, dass WordPress 5.5. jQuery Migrate 1.x entfernt. Viele weitere ausführliche Informationen finden Entwickler im WordPress 5.5 Field Guide.

Zurück

Was sind WordPress Plugins?

August 2020

Wordpress Plugins

[toc] WordPress als Content-Management-System (CMS) beinhaltet viele vorinstallierte Funktionen. Die WordPress-Software kann aber nicht alle Eventualitäten abdecken – speziell, wenn es um die Individualisierung einer WordPress-Seite geht. Zweckmäßige Erweiterungen des Systems funktionieren über sogenannte WordPress Plugins. Dabei können Plugins sowohl die Funktion einer Webseite sowie die Designelemente verändern und erweitern. Das Fokussieren auf spezifische, tatsächlich benötige Plugins stellt für viele Webseitenbetreiber eine gute Strategie dar. Der Pool an WordPress Plugins ist sehr groß.

Was können WordPress Plugins leisten?

Nach aktuellen Zahlen beläuft sich die Anzahl verfügbarer WordPress Plugins auf rund 50.000. Viele unterscheiden sich, manche bieten die gleiche Lösung für ähnliche Herausforderungen. Grundlegend bieten die Plugins im WordPress-CMS die Möglichkeit, das Aussehen und die Funktion einer WordPress-Webseite von der ursprünglichen Programmierung abweichend zu gestalten. Im Backend können Plugins die Verwaltung der Inhalte verändern, im Frontend können sie Funktionen für die Besucher positiv beeinflussen. Es gibt WordPress Plugins für beinahe jeden Nutzen. Gerne verwenden Webseitenbetreiber unter anderem Plugins …
  • zur Datensicherung,
  • um Bildergalerien zu erstellen,
  • um einen Spamfilter einzurichten,
  • zur Erleichterung der SEO-Einstellungen,
  • um ein Shopsystem wie WooCommerce zu integrieren,
  • um die WordPress Pagespeed zu erhöhen,
  • um einen geschützten Mitgliederbereich zu schaffen,
  • zur Erhöhung der Webseitensicherheit,
  • zur Erstellung von Kontaktformularen
… und vielen weiteren individuellen Anpassungen.

Vorteile von WordPress Plugins

Für WordPress-Nutzer, die keine bis wenige Kenntnisse vom WordPress-Core (programmieren) haben, bieten die WordPress Plugins die Möglichkeit, Funktionserweiterungen zu verwenden, ohne Modifizierungen am Kern vornehmen zu müssen. Dies erspart den Nutzern nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass etwaig durchgeführte Änderungen auch dann erhalten bleiben, sollte man ein WordPress-Update durchführen. Um erfolgreich eine WordPress-Seite zu betreiben, muss man nicht jede einzelne Funktion neu erfinden. Beispielsweise können (und sollten) Kontaktformulare dem Besucher vertraut sowohl in der Funktion als auch im Aussehen sein. So verwendet er diese bedenkenloser. Daher genügt an dieser Stelle ein bereits getestetes Plugin vollkommen, um die Funktion sinnvoll auszufüllen. Das spart zum einen Zeit, zum anderen aber auch Kosten. Denn, man muss keine Programmier-Experten anheuern, um die Veränderungen durchführen zu lassen. Plugins sind ein probater Weg, professionelles und höchst anspruchsvolles Webdesign für einen guten Kosten-Nutzen-Faktor zu realisieren. Einen weiteren Vorteil kann man sich als Webseiten-Betreiber selbst sichern. Setzt man bei WordPress Plugins auf gute Qualität, kann sich dies auszahlen. Diese werden meist kontinuierlich weiterentwickelt. Über Updates werden damit die verwendeten Plugins immer auf dem neuesten Stand gehalten. Man muss sich also nicht selbst um die technische Modernisierung kümmern. Dieser Vorteil sichert auch die durchgehende Kompatibilität der Plugins mit der aktuellen WordPress-Version.

WordPress Plugins mit Bedacht verwenden

Es kann verlockend sein, sich eine große Anzahl toller WordPress Plugins herunterzuladen und zu installieren. Grundsätzlich sollte man allerdings nur wirklich notwendige Plugins installieren. Ein Grund, sich auf die notwendigen zu beschränken, ist, dass jede Erweiterung eine zusätzliche Angriffsfläche für die Webseite bietet. Hinzukommt, dass die Seiten-Performance (auch die WordPress Pagespeed) unter einigen Plugins spürbar leiden kann. Am besten werden Wordpress Plugins verwendet, bei denen man sicher ist, dass sie auch weiterentwickelt werden. Wer bei der Wahl von Plugins auf Nummer sicher gehen will, kann sich dabei auf den Rat von Experten verlassen. Das unreflektierte Anwenden von Plugins ist ein Grund, warum WordPress teilweise mit dem Ruf zu kämpfen hat, ein unsicheres CMS zu sein. Meist fußt dieses Missverständnis auf unseriösen oder einer unsachgemäßen Handhabe redlicher Plugins.

WordPress Plugins kurz erklärt

Mit WordPress Plugins erweitert und individualisiert man bestehende WordPress-Software. Je komplexer die angestrebte Veränderung sein soll, desto eher sollte man im Vorfeld einen WordPress-Plugin-Experten konsultieren.

Zurück

Wie verbessert man die WordPress Pagespeed?

August 2020

Wordpress Pagespeed verbessern

[toc]Je schneller ein Video lädt, ein Bild aufgebaut wird oder Texte und Ads laden, desto besser ist dies für die Besucher einer Webseite. Somit ist die WordPress Pagespeed auch für den Seitenbetreiber wichtig – Stichwort Bounce Rate. Googles Augenmerk und Rankingkriterien fußen in der Regel auf dem Nutzen einer Seite für die User. Daher ist die WordPress Pagespeed für einen Seiteninhaber heute zu einem so wichtigen Faktor geworden. Die Optimierung der Ladezeit, vor allem für Smartphones und Tablets (kleiner Cache), kann die Auffindbarkeit auf Google beträchtlich erhöhen. Hier einige Maßnahmen, die für eine bessere WordPress Pagespeed sorgen.

Welche Maßnahmen verbessern die WordPress Pagespeed?

Kurz gesagt, die wichtigsten und von jedem WordPress-Inhaber selbst durchführbaren Möglichkeiten, um die WordPress Pagespeed zu optimieren, sind folgende Punkte.

Plugins gut kontrollieren

Der große Vorteil einer WordPress Seite ist, dass es dank der Community eine Vielzahl hilfreicher Plugins gibt. Für jede Herausforderung bieten sich gleich mehrere WordPress Plugins für die Lösung an. Jedes davon beeinflusst die WordPress Pagespeed unterschiedlich. Man sollte immer die Bewertungen kontrollieren und darauf achten, ob man ein Plugin nicht durch ein schnelleres und sichereres austauschen könnte. Man kann langsame Plugins in WordPress auch durch function.php ersetzen.

Themes sinnvoll optimieren

Visuell sehr ansprechende WordPress-Themes können sowohl eine Augenweide sein, als auch eine Ladegeschwindigkeits-Bremse. Ladezeiten von mehr als zwei Sekunden können User abschrecken. Langsame Themes sollte man daher vermeiden. Wer einen WordPress-Shop mit WooCommerce betreibt, sollte hier aufgrund der Conversion-Rate auf eine optimale Ladegeschwindigkeit achten. Je komplexer ein Theme ist, desto langsamer ist es auch. Für Blogs reicht ein normales Standard-WordPress-Theme aus. Das Deaktivieren bestimmter Theme-immanenter Plugins kann zur Verbesserung der WordPress Pagespeed auch bei komplexen Themes beitragen.

Bildergrößen anpassen

Viele Betreiber von WordPress-Blogs und WordPress-Seiten laden ihre Bilder in höchster Qualität hoch, damit die Besucher der Seite beeindruckt sind. Sowohl Desktop-PCs sowie vor allem mobile Endgeräte benötigen allerdings diese Datenmenge nicht. Im Vorfeld kann man mit Bildbearbeitungsprogrammen die Bilddaten verkleinern. Sollten die Bilder bereits online sein, kann man mit WordPress-Plugins wie EWWW Image Optimizer oder Compress JPEG & PNG Images diese Dateien im Nachhinein optimieren.

Passender Webhoster

Der Preis ist nur ein Indikator, der die Entscheidung für oder gegen einen Webhoster beeinflussen sollte. Die Suche nach einem Webhoster, der die WordPress Pagespeed positiv beeinflusst, kann durch das Beachten von Performance-Auszeichnungen erleichtert werden. Große Hoster haben viele Kunden pro Server. Dies kann die WordPress Pagespeed bremsen. Bei geteilten Servern, wie sie große Hoster anbieten, kann man durch das Verwenden von vServern die Leistung erhöhen. Man sollte bei der Hoster-Suche auf das SSL-Zertifikat, auf 256 RAM, eine HTTP/2-Unterstützung und auf einen Opcode-Cache achten.

Datenbank optimieren

Datenbanken sind der Ort, an dem ein WordPress Seitenbetreiber alles gespeichert hat, was für den Betrieb wichtig ist – meist über Jahre. Auf dieser „Halde“ können sich über einen langen Zeitraum Datenberge sammeln. Dadurch kann die WordPress Pagespeed erheblich verlangsamt werden. Ein Tool, mit der man Datenbanken optimieren kann, ist zum Beispiel das WP-Optimize. Damit werden Bilder komprimiert. WP-Sweep reinigt Datenbanken ebenfalls.

Weitere hilfreiche Tipps für die Optimierung der WordPress Pagespeed

Je kleiner die übermittelte Datenmenge, desto schneller lädt die WordPress-Seite. Komprimiert man also die Daten bereits am Server (Zip-Dateiformat), verringert sich die Dateigröße bei der Übermittlung. Es kann vorkommen, dass man diese Komprimierung über den Code in der .htacces-Datei aktivieren muss. Cache-Plugins helfen, für wiederholte Seitenbesuche die Ladezeiten zu verkürzen. Die Anzahl der CSS- und JavaScript-Dateien verlangsamen die WordPress Pagespeed. Die Kontrolle, ob man das http/1.1-Protokoll oder das http/2-Protokoll verwendet, hilft, hier zu optimieren. Auf http://http2.pro kann man dies kontrollieren. Man sollte auf die http/2-Protokoll-Variante wechseln.

Zurück

Die besten WordPress-Plugins

August 2020

[toc]WordPress bietet mehr als 54.000 Plugins und darunter sind wirklich brauchbare aber auch solche die keinen Nutzen bieten oder der Website sogar schaden. Grundsätzlich können Plugins sehr nützlich sein. Sie können:

  • Eine Website schneller machen
  • Eine Website sicherer machen
  • Helfen mehr Geld zu verdienen
  • Helfen die Traffic zu erhöhen
  • Einfach Zeit sparen
Jetzt gilt es nur noch herauszufinden, welche Plugins für WordPress auch einen echten Nutzen haben. Deshalb gibt es jetzt hier eine Übersicht der besten Plugins. Doch eines noch vorab – es macht keinen Sinn so viele Plugins wie nur möglich zu verwenden, denn manche sorgen sogar dafür, dass die Website für Hacker leichter angreifbar ist. Sie können die Website aber eben auch sehr verlangsamen. Deshalb sollten wirklich nur die verwendet werden, die man auch benötigt. Was nicht mehr gebraucht wird, einfach löschen. Die Plugins einfach deaktivieren geht zwar bei WordPress, hat aber den Nachteil, dass Hacker sie dennoch nutzen können, um Schadcodes auf die Website zu laden.

SEO-Plugins

Yoast SEO ermöglicht es, auf der Website auch einen Meta-Titel, eine Meta-Beschreibung und/oder XML-Sitemaps einzufügen. Dieser Plugin ist sehr brauchbar, weil er auch eine Keyword-Analyse und eine Lesbarkeits-Analyse durchführt. Dadurch lässt sich die Seite auch für Anfänger leichter nach SEO-Standards erstellen, wodurch sie für Suchmaschinen interessanter ist. Easy Table of Contents ist für Blogger ein tolles Plugin. Hiermit kann ein Inhaltsverzeichnis erstellt werden, welches für Leser die Seite interessanter macht. Schnell ist im Inhaltsverzeichnis der Punkt gefunden, den man lesen will, was Zeit spart. Zudem sind die Sprungmarken in den Google-Suchmaschinen angezeigt und das sorgt dafür, dass mehr Klicks auf den Blogartikel erfolgen. Broken Link Checker sucht nach Links, die auf keine Website führen. Es ist ratsam den Broken Link Checker alle paar Wochen laufen zu lassen, damit die Besucher der Website auch wirklich auf Links klicken, die funktionieren. Schnell kann man so ermitteln, welche Links ausgetauscht werden müssen.

Datenschutz und Sicherheit

Ein großes Thema ist mittlerweile der Datenschutz aber auch die Sicherheit im Internet. Jeder Websitebetreiber, der dagegen verstößt muss mit Abmahnungen und Strafen rechnen. Um diese zu verhindern, sind unter anderem die Einbindung von Opt-Ins für Cookies auf jeder Website ein Muss. Mit Borlabs Cookie können Opt-Ins für beliebige Dinge wie Google Analytics, Google AdSense und viele andere auf der Website eingebunden werden. Spam ist auf einer Website lästig. Für die Einbindung der Opt-Ins eignet sich das Borlabs Cookie Wordpress Plugin. Der beste  Spamschutz ist aktuell Anti-Spam Bee. kann das verhindern. Das Plugin reduziert den Spam nicht nur, sondern löscht solche Kommentare auch gleich. Das Beste daran ist aber, dass dieses Plugin auch nicht mit der DSGVO im Twist steht.

Ladezeiten – Power ist gefragt

Eine Website braucht Power. Kein Besucher will lange Ladezeiten und auch selbst möchte man möglichst zügig an der Website arbeiten können. WP-Rocket ist hier eine super Lösung. Es verkürzt die Ladezeit enorm, sofern nicht zu viele andere Plugins genutzt werden und natürlich ein guter Hostinganbieter gewählt wurde. Auch unnötige Dateien können eine Website verlangsamen und hier kann Clearfy helfen. Es hilft nicht nur beim Aufräumen des Dashboards, sondern sorgt auch dafür, dass unnütze Features wie Google Maps und Co. Deaktiviert werden können. Dieses Plugin sollte aber nur genutzt werden, wenn man auch weiß, was man macht. Wer auf WordPress noch unsicher ist, kann mit diesem Plugin auch seine ganze Website zerstören. Oftmals sind Bilder der Grund, weshalb eine Website lange Ladezeiten hat. Mit dem EWWW Image Optimizer wird das verhindert. Er optimiert die Bilder, ohne der Qualität zu schaden.

Plugins die die Arbeit erleichtern

Wer bereits viele Beiträge geschrieben hat und möchte, dass sich jede Seite gleicht, muss unter Umständen viel Zeit und Arbeit investieren. Mit dem Duplicate Post geht es einfacher. Er erstellt von einer Seite eine Kopie und schon ist die Hauptarbeit erledigt. Statify mag die Arbeit zwar in dem Sinne nicht erleichtern, doch man erhält damit eine Übersicht, ob sich die Arbeit gelohnt hat oder ob man an der Website etwas ändern sollte. Mit diesem Plugin kann man schnell schauen, wie viele Besucher auf der Website waren und wie sie auf die Seite fanden. Man erhält zwar keine Statistik aber immerhin einen Überblick.

Marketing ganz einfach

AAWP ist toll, wenn sich die Website auf Affiliate-Marketing bezieht. Mit diesem Plugin lassen sich Produkte von Amazon samt Bild, Bewertungen und Preis mit einem Shortcode in den Artikel einfügen. Pretty Links macht Links schöner und leichter zu merken. So wird aus einem ellenlangen Link mit vielen Zeichen und Buchstaben ein kurzer Link, den man auch noch gut lesen kann.

Eine Übersicht verschaffen

Da die Auswahl auf WordPress sehr groß ist, sollte man sich eine kleine Übersicht verschaffen und abwägen, welche Plugins sinnvoll sind. Nützlich sind viele, doch nicht alle, sind auch für alle Nutzer geeignet. Am Anfang gilt aber, sich mit WordPress vertraut zu machen. Wie oben schon erwähnt sollte man mit manchen Plugins vorsichtig sein oder diese testen, bevor die Website steht. Es wäre zu ärgerlich, wenn am Ende die ganze Arbeit umsonst war, weil das Plugin falsch verwendet wurde und die ganze Website zusammenbricht.

Zurück